Informationsbesuch

bei der

Fraunhofergesellschaft

in Wachtberg

am Donnerstag, 27. Mai 2010

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Sektionseigener Bericht

Hightech und Sicherheitsvorsorge

Informationsbesuch der Sektion Bonn bei der Fraunhofer-Gesellschaft

Für viele Menschen der Region Bonn ist sie ein vertrauter Anblick und Orientierungspunkt: die unübersehbare Radarkuppel in der Gemeinde Wachtberg zwischen Bonn und Meckenheim.

Unter dem größten Radom der Welt ...

... rotiert eine leistungsstarke Antenne zur Weltraumaufklärung

Was es im Detail in dieser abgeschirmtem Liegenschaft zu sehen und zu erfahren gibt, war das Ziel eines Informationsbesuchs der Sektion Bonn bei der Fraunhofer-Gesellschaft, die in Wachtberg zwei Institute betreibt:

das Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) sowie das Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie ((FKIE).

In anspruchsvollen und anschaulichen Präsentationen wurden den aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern eine Fülle an Informationen über Sensordaten und Informationsfusion, über die Gestaltung von Führungssystemen und -prozessen und den Einsatz von Robotern in der Gefahrenabwehr auf militärischem Gebiet und in zivilen Anwendungen geboten.

Das breite Spektrum angewandter Hochfrequenzphysik und Radartechnik wurde anhand von Forschungsprojekten und Nutzungsbeispielen vorgestellt.

Den unmittelbaren Realitätsbezug erlebte der Zuhörerkreis bei der Vorstellung der Großradaranlage zur Weltraumaufklärung, die auf den Namen TIRA (Tracking and Imaging Radar) hört.

Am Fuß dieser gigantischen Anlage lauschte man gebannt dem Vortrag über die Leistungsdaten und Aufgaben dieses im internationalen Verbund unverzichtbaren Systems zur Weltraumüberwachung.

Der Informationsbesuch bewies eindrucksvoll, wie nahe Forschung, Wissenschaft, und Erprobung und Anwendung beieinander liegen können.

Es wurde auch deutlich, dass gerade angesichts asymmetrischer Bedrohungsrisiken die effiziente Gefahrenabwehr nur durch eine intelligente Mischung im Mensch/Maschine-Verbund erreicht werden kann.

Die Umsetzung erfordert Hightech auf höchstem Niveau. Die Frauen und Männer in Wachtberg haben nachhaltig bewiesen, wie ihr Beitrag zu unserer Sicherheitsvorsorge aussieht.

Text:   Servatius Maeßen

Fotos: Rainer Seth

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